Wachstum am Standort: fit für die Zukunft

Frickenhausen, 2. Juli 2019 – Die Greiner Bio-One GmbH setzt ihr, im Jahr 2017 mit dem Bau eines neuen Hochregallagers begonnenes Infrastrukturprojekt, planmäßig in 2019 mit dem Büroneubau und der Produktionserweiterung fort. Am heutigen Dienstag trafen sich die Geschäftsführer Heinz Schmid, Jakob Breuer und Georg Heftberger mit Peter und Christoph Greiner vom Familiengesellschafterrat der Greiner AG sowie dem Frickenhausener Bürgermeister Simon Blessing und den Fraktionsvorsitzenden der im Gemeinderat vertretenen Parteien zum symbolischen ersten Spatenstich auf dem Firmengelände des weltweit bekannten Anbieters von Kunststoffprodukten für Laborbedarf in Frickenhausen. 


Die Baukosten für die Produktionserweiterung liegen bei 4,5 Millionen Euro, der Büroneubau schlägt mit 3,1 Millionen Euro zu Buche. Mit den Kosten für das Hochregallager sowie der noch anstehenden Modernisierung der Bestandsgebäude und des Werksgeländes investiert Greiner Bio-One am Standort Frickenhausen insgesamt fast 20 Millionen Euro in eine optimierte Werkinfrastruktur, Materialversorgung und Logistik sowie eine Produktionserweiterung um 30 Prozent. 

Moderne Anlage, vereinfachte Kommunikation

Bis Ende September 2020 soll nicht nur der Büroneubau mit über 1.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche entstehen, sondern auch die bestehende Produktionsfläche um über 1.700 Quadratmeter auf insgesamt 5.725 Quadratmeter erweitert werden. Dank des neuen Hochregallagers, das in 2018 in Betrieb genommen wurde, können die alten Logistikflächen für die Produktion umgewandelt werden. Auf zwei Ebenen verteilt werden dann in einer hochmodernen, automatisierten Anlage zum Beispiel Spezialprodukte für die Kultivierung und Analyse von Zell- und Gewebekulturen aus Kunststoff gefertigt. Es sind unter anderem eine integrierte ISO5-Reinraumzelle für die CELLCOAT-Produktion, also die Spezialbeschichtung der Oberflächen, geplant sowie eine hochmoderne Rollerflaschen- und Röhrchenanlage.

Der Büroneubau bietet Platz für 40 Mitarbeiter. Eine Verbindungsbrücke schafft kurze Wege zwischen den bestehenden Verwaltungs- und Produktionsgebäuden und vereinfacht die Kommunikation und Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen. Ein Multifunktionsraum mit Bewirtungsmöglichkeit bietet viel Platz für Schulungen und Workshops. Eine neue Lüftungsanlage mit moderner Regelungstechnik sorgt für die optimale Temperatur. Zusätzliche Kühlung bietet eine Betonkernaktivierung.

Für das Projekt mit anspruchsvoller, energieeffizienter Gebäudetechnik setzt Greiner Bio-One erneut auf das bewährte Team rund um die Architektenwerksgemeinschaft Weinbrenner, Single, Arabzadeh aus Nürtingen, die bereits das Hochregallager verantwortete. Gemeinsam mit den Handwerkern aus der Region soll auch das neue Bauvorhaben zügig vollendet werden.

Voraussetzung für Wachstum

Im Zuge des Infrastrukturprojektes sind auch die Modernisierung der Bestandsgebäude sowie eine Neugestaltung des Betriebsgeländes geplant. Es entstehen dabei nicht nur neue Parkplätze, sondern auch 30 Fahrradstellplätze sowie eine neue Wegeführung zum ÖPNV. Zusätzlich zu den aktuell etwa 330 Mitarbeitern sind für die kommenden Jahre 40 Einstellungen geplant. 


Geschäftsführer Heinz Schmid: „Das Infrastrukturprojekt schafft die Voraussetzungen für weiteres Wachstum an diesem Standort. Sowohl in der Produktion als auch in der Verwaltung ist das Unternehmen an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. Mit neuem Hochregallager, Büroneubau und vergrößerter und modernisierter Produktion ist Greiner Bio-One perfekt aufgestellt für die heutigen wie auch kommende Herausforderungen im internationalen Wettbewerb.“