Greiner Bio-One: Strategische Änderung im Bereich Diagnostics

Die Greiner Bio-One Diagnostics GmbH mit Sitz in Rainbach im Mühlkreis entwickelt molekulare Analysemethoden, um Bakterien oder Viren über den spezifischen genetischen Fingerabdruck eindeutig identifizieren und diagnostizieren zu können. „Im Bereich Diagnostics versuchten wir ein neues Geschäftsfeld zu erschließen. Trotz hoher Aufwände in die Entwicklung neuer Produkte konnten wir unsere gesteckten Ziele nicht erreichen. Die Umsätze der Greiner Bio-One Diagnostics konnten in den letzten Jahren nicht gesteigert werden“, so Rainer Perneker, Spartenleiter der Greiner Bio-One International GmbH. Greiner Bio-One Diagnostics erwirtschaftete in den letzten Jahren weniger als 1 Prozent des jährlichen Gesamtumsatzes der Greiner Bio-One. Die bestehenden und bereits fertig entwickelten Produkte – ein Schnelltest für die sichere Analyse des Gebärmutterhalskrebs-Risikos sowie Produkte für die Impfstoffsicherheit und Lebensmittelanalytik – werden von Greiner Bio-One weiter vertrieben.

Sozialplan wird ausgearbeitet 

Von den 55 MitarbeiterInnen der Greiner Bio-One Diagnostics in Rainbach wurden heute 41 MitarbeiterInnen per Frühwarnsystem beim AMS Freistadt angemeldet. „Gemeinsam mit dem Betriebsrat arbeiten wir einen Sozialplan für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen aus. Natürlich versuchen wir, für die Betroffenen in anderen Bereichen der Greiner Bio-One eine Beschäftigung zu finden. Aufgrund der sehr speziellen Qualifikation der Mitarbeiter wird das allerdings herausfordernd“, so Perneker.

Standort Rainbach entwickelt sich gut

Der Standort in Rainbach im Mühlkreis umfasst neben der Greiner Bio-One Diagnostics, die Produktion von Preanalytics und BioScience Produkten. Die Produktion macht den größten Teil des Standortes aus. „Mit der aktuellen Geschäftsentwicklung an den Standorten Rainbach und Kremsmünster sind wir sehr zufrieden. An beiden Standorten suchen wir nach personeller Verstärkung und tätigen seit einigen Jahren erhebliche Investitionen in unser Kerngeschäft.“ betont Perneker.