Energiesparen als Ansporn für alle

Das Energiemanagement der Greiner Bio-One GmbH am Standort Frickenhausen ist seit 2013 DIN EN ISO 50001 zertifiziert. Nun erhielt das Unternehmen, das Technologiepartner für die diagnostische und pharmazeutische Industrie ist, seine Re-Zertifizierung. Allein im Jahr 2015 konnten dank eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses bei Organisation und Technik im Vergleich zu 2014 über fünf Prozent des Jahresstromverbrauchs eingespart werden. Bei wachsender Produktion ging der Stromverbrauch von 13 GWh im Jahr 2010 auf 11 GWh in 2015 zurück.

Gut für die Bilanz

Bereits 2012 hat das Unternehmen, das zu den führenden Anbietern von Spezialprodukten für die Kultivierung und Analyse von Zell- und Gewebekulturen gehört, begonnen, ein Energiemanagementsystem einzuführen. Sämtliche Energieflüsse wurden erfasst und bewertet, um anschließend Maßnahmen zur Optimierung der Energieeffizienz umzusetzen. Die Verbesserung der Energiebilanz bei reduziertem CO2-Ausstoß war für die Geschäftsleitung und die Belegschaft gleichermaßen ein großer Ansporn. Im Ergebnis konnten so allein im vergangenen Jahr 650.000 KWh Strom eingespart werden.

Energiesparen bleibt Ziel

Die Einführung eines Energiemanagementsystems ist grundsätzlich freiwillig, da es noch keine gesetzliche Zertifizierungspflicht gibt. Greiner Bio-One hat dennoch längst ein eigenes Energieteam etabliert, das Potenziale zur Energieeinsparung identifiziert. Darüber hinaus schult und motiviert das Team die Belegschaft, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen: Energiekosten senken und somit dazu beizutragen, den Klimawandel aufzuhalten.

„Das ganze Unternehmen hat sein nachhaltiges Interesse für mehr Energieeffizienz unter Beweis gestellt, diese Idee wird hier tatsächlich gelebt. Viele praktische Tipps setzen die Mitarbeiter inzwischen sogar im privaten Bereich um“, freut sich Rudi Vollmer, technischer Geschäftsführer der Greiner Bio-One GmbH. „Wir sind daher optimistisch, auch in den kommenden drei Jahren unsere Energiesparziele, nämlich eine weitere Reduzierung um 1,3 Prozent pro Jahr, umsetzen zu können.“