Gerinnungstests sind Bestandteil in der Prognose von Covid-19-Patienten

Eine Studie, die von einer französischen Gruppe im Mai 2020 in der Zeitschrift Intensive Care Medicine (1) veröffentlicht wurde, zeigt einen Anstieg des Auftretens prothrombotischer Ereignisse, vor allem von Lungen-Thromboembolien, bei Patienten mit schweren klinischen Symptomen einer Covid-19-Infektion. 

Angesichts der Dringlichkeit der aktuellen Situation, die durch die Pandemie des neuen Corona-Virus (Sars-CoV-2) hervorgerufen wird, wurden die Studien zu diesem Thema weltweit in Rekordzeit intensiviert. Aus den in den letzten Monaten veröffentlichten Artikeln lässt sich noch immer beobachten, dass es Variablen im Konsens der Forscher über den genauen Entwicklungsprozess und die Folgen von Gerinnungsstörungen und prothrombotischen Zuständen bei schwerkranken Patienten gibt, die mit Covid-19 hospitalisiert wurden. Die häufige Diagnose von Gerinnungsproblemen ist auf eine durch Verschlechterung der Infektion (3) hervorgerufene Sepsis zurückzuführen. Dadurch gewinnen Gerinnungstests der Prothrombinzeit (PT), aktivierter partieller Thromboplastinzeit (aPTT) und insbesondere von D-Dimeren an Bedeutung, die aus der Blutprobe des Patienten analysiert werden. Diese Tests lassen erkennen, ob die Notwendigkeit einer Antikoagulanzientherapie besteht, um auftretende Thrombosen, die zum Tod führen können, zu verhindern. 

Darüber hinaus sind die Ergebnisse dieser Tests neben regulären Parametern zu relevanten Indikatoren für die Verschlechterung des Zustandes des Patienten geworden und weisen daher auf die Notwendigkeit einer verstärkten Nachsorge und intensiveren Betreuung hin. Ferner deutet eine Verbesserung der Gerinnungstestergebnisse auf eine Stabilisierung des Patienten hin.

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Unter den verschiedenen wesentlichen Produkten für eine qualitäts- und sicherheitsrelevante Vakuum-Blutentnahme können die VACUETTE® Gerinnungsröhrchen von Greiner Bio-One für die Tests Prothrombinzeit (PT), aktivierte partielle Thromboplastinzeit (aPTT) und D-Dimer verwendet werden, um die Gerinnungsindikatoren von Patienten zu verfolgen. 

Das VACUETTE® Gerinnungsröhrchen ist doppelwandig und auch als "Sandwich"-Röhrchen bekannt. Das Außenröhrchen besteht aus Polyethylenterephthalat (PET), ideal, um neben der hohen Transparenz die Dauer des Vakuums zu garantieren. Das Innenröhrchen besteht aus Polypropylen (PP), das die Verdunstung von Citrat verhindert und aufgrund seiner inerten Eigenschaften ideal für empfindliche Gerinnungsparameter ist.  

Die Röhrchen enthalten gepufferte Natriumcitratlösung in Konzentrationen von 3,2 % oder 3,8 %, und die Füllmarkierung in Pfeilform gibt das minimale und maximale Volumen sowie das Nennvolumen an. Dadurch wird das richtige Mischungsverhältnis von Blut und Additiv garantiert. Der Schraubverschluss vermeidet einen Aerosoleffekt und garantiert mehr Sicherheit bei Zentrifugation und Probentransport. 

VACUETTE® Blutentnahmeröhrchen sind CE-gekennzeichnet (Europäische Gemeinschaft) und FDA-zugelassen (Food and Drug Administration – Vereinigte Staaten von Amerika). Greiner Bio-One ist nach ISO 9001 und ISO 13485 zertifiziert und erfüllt die Anforderungen der Good Manufacturing Practices, die von der nationalen Regulierungsbehörde ANVISA gefordert werden.

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Verweise:

(1) Antikoagulation und Covid-19: Was haben wir bisher? Verfügbar unter >>> 

(2) Die Behandlung mit Antikoagulanzien ist mit einer verringerten Mortalität bei Patienten mit schwerer Coronavirus-Krankheit 2019 mit Koagulopathie verbunden. Verfügbar unter >>>  

(3) Abnormale Gerinnungsparameter sind bei Patienten mit neuartiger Coronavirus-Pneumonie mit einer schlechten Prognose verbunden. Verfügbar unter >>>  

(4) COVID-19: Die Gesundheitspläne enthalten 6 weitere Prüfungen in der obligatorischen Liste. Verfügbar unter >>>  

Coronavirus: Welche Rolle spielt die Antikoagulation bei kritisch kranken Patienten? Verfügbar unter >>>