Warum eine sichere Blutentnahme fĂŒr blutentnehmendes Personal 2023 wichtiger denn je ist

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In den letzten Jahren haben wir alle miterlebt, unter welchem Druck BeschĂ€ftigte des Gesundheitswesens stehen. Doch wĂ€hrend die Öffentlichkeit die Leistungen und das Engagement des Gesundheitspersonals immer mehr zu schĂ€tzen weiß, hat das Vertrauen in die Gesundheitssysteme und sogar in die Wissenschaft gelitten1. Könnte der SchlĂŒssel zur Wiedergewinnung des Vertrauens von Pflegepersonal und Patienten darin liegen, die Sicherheit bei der Blutentnahme – diesem grundlegenden und allgegenwĂ€rtigen medizinischen Verfahren – wieder in den Mittelpunkt zu rĂŒcken?

„[Vor Covid] mussten sich BeschĂ€ftige im Gesundheitswesen selten Sorgen machen, dass ihre Arbeit eines Tages ihre Gesundheit oder gar ihr Leben gefĂ€hrden könnte“, sagt Constance Mak, Gesundheits- und Krankenpflegerin aus Hong Kong.

Die Auswirkungen der Pandemie werden jedoch noch viele Jahre zu spĂŒren sein; die Bindung von PflegekrĂ€ften wird eine Herausforderung bleiben, zusĂ€tzlich zu den bestehenden Gesundheits- und Sicherheitsverpflichtungen der PflegekrĂ€fte. Wie also schĂŒtzen Gesundheitsdienstleister ihr Pflegepersonal vor Infektionen, damit sie ihre Arbeit verrichten können und nicht von vornherein vom Pflegeberuf abgeschreckt werden?

Die Gefahren, denen Pflegepersonal heute ausgesetzt sind

Das Personal ist sich des Infektionsrisikos in einem Krankenhaus oder einer Klinik sehr bewusst. Es kommt hĂ€ufig zu AusbrĂŒchen multiresistenter Bakterien, und fĂŒr blutentnehmendes Personal sind diese Risiken noch grĂ¶ĂŸer. Hepatitis B, Hepatitis C und HIV können durch Nadelstichverletzungen ĂŒbertragen werden, und Blut birgt bei unsachgemĂ€ĂŸer Entnahme, Handhabung und Lagerung das Risiko einer durch Blut ĂŒbertragbaren Infektion.

“Die Blutentnahme und das Legen eines intravenösen Katheters sind die beiden risikoreichsten und hĂ€ufigsten Eingriffe, die unser medizinisches Personal in Akut- und Notfallsituationen vornimmt. Und Nadelstichverletzungen ereignen sich meist wĂ€hrend der Anwendung und vor der Entsorgung.”

Constance Mak

ErmĂŒdung des Pflegepersonals und Patientensicherheit

Wie können Angehörige der Gesundheitsberufe bei der Blutentnahme geschĂŒtzt bleiben? Überall auf der Welt sehen sich Pflegepersonal mit steigenden Fallzahlen, einer wachsenden Nachfrage nach klinischer Versorgung2 und einer schwankenden VerfĂŒgbarkeit von QualitĂ€tsprodukten konfrontiert. All dies geschieht vor dem Hintergrund knapper Budgets und einer Krise bei der Bindung von Pflegepersonal3.  All das sind Faktoren, die den Stress sowohl fĂŒr das Gesundheitspersonal als auch fĂŒr die Patienten erhöhen und das Verletzungsrisiko bei der Blutentnahme steigern.

"Es gibt verschiedene klinische Situationen, die die Blutentnahme zu einer Herausforderung machen, aber wir schicken keine untrainierten Soldaten aufs Schlachtfeld", sagt Constance. Wie Hongkong sind viele LĂ€nder im asiatisch-pazifischen Raum, darunter Australien, SĂŒdkorea und Singapur, weltweit fĂŒhrend in der Gesundheitsversorgung4.  Die Pandemie hat die Notwendigkeit einer Sicherheitskultur im gesamten Gesundheitssektor deutlich gemacht.

Constance betont die strenge und verpflichtende Ausbildung fĂŒr die Zulassung zur Blutentnahme, die alle FachkrĂ€fte des Gesundheitswesens absolvieren und aufrechterhalten mĂŒssen, um Blutentnahmen durchfĂŒhren zu dĂŒrfen, sowie die regelmĂ€ĂŸigen Audits, denen sich KrankenhĂ€user und Kliniken unterziehen mĂŒssen.

Sind FachkrÀfte im Gesundheitswegen bei der Blutentnahme gefÀhrdert?

In den letzten zwanzig Jahren haben sich auch die Methoden der Blutentnahme weiterentwickelt, um sowohl das Pflegepersonal als auch die Patienten zu schĂŒtzen: "Wie ein Großteil der Welt haben wir das geschlossene System fĂŒr die Blutentnahme verwendet; durch sicherere scharfe/spitze GegenstĂ€nde wird das Expositionsrisiko wĂ€hrend der Blutentnahme beim Patienten auf ein Minimum reduziert". Die Verwendung einer nicht verschlossenen, freiliegenden Spritzennadel bei der Blutentnahme [offene Entnahme] war die Ursache fĂŒr die hohe Inzidenz von Infektionen durch Verletzungen und war der Standard, als Constance ihre Karriere begann.

„Heutzutage mĂŒssen scharfe/spitze GegenstĂ€nde ein bestimmtes Sicherheitskonzept erfĂŒllen; diese Arten von geschlossenen Blutentnahmesystemen verfĂŒgen alle ĂŒber Sicherheitsmerkmale, wie z. B. die Möglichkeit, Nadeln vor und unmittelbar nach der Verwendung abzudecken, um medizinisches Personal und Patienten zu schĂŒtzen. Und es schĂŒtzt auch die Mitarbeiter des Gesundheitswesens in den nachfolgenden Phasen, die mit der Entsorgung von kontaminierten scharfen/spitzen GegenstĂ€nden befasst sind.”

Wenn man sich auf ein qualitativ hochwertiges und sicherheitstechnisch ausgereiftes Produkt verlassen kann, kann das Personal seine Aufgaben mit minimalem Aufwand erledigen. Dies ist in Zeiten wie diesen, in denen Hochrisiko-/Hochdurchsatzverfahren mit weniger Personal durchgefĂŒhrt werden mĂŒssen, Patienten zusĂ€tzliche Sicherheit benötigen und Proben schnell und sicher ins Labor gebracht werden mĂŒssen, von entscheidender Bedeutung.

Die Expertin

Danke an Constance Mak

In ihrer ĂŒber vierzigjĂ€hrigen Karriere ist Constance Mak, RN, RM, BSN, International Phlebotomy Technician der American Society of Clinical Pathologists, Research Nurse an der UniversitĂ€t Hongkong und klinische Beraterin fĂŒr Greiner Bio-One, einem Anbieter von Verbrauchsmaterialien fĂŒr die Blutentnahme, den viele mit Sicherheit in Verbindung bringen.

[1] https://www.edelman.com/trust/2023/trust-barometer/special-report-health

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9914666/ 

[3] https://www.icn.ch/news/icn-report-says-shortage-nurses-global-health-emergency 

[4] ISBN (WHO) 978-92-4-004061-8 , electronic version: https://www.who.int/publications/i/item/9789240040618 

[5] Jagger J, Perry J, Gomaa A, Phillips EK. The impact of U.S. policies to protect healthcare workers from bloodborne pathogens: the critical role of safety-engineered devices. J Infect Public Health. 2008;1(2):62-71. doi: 10.1016/j.jiph.2008.10.002. Epub 2008 Nov 26. PMID: 20701847.

Sicherheit und Werte. Das liegt uns im Blut

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